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Handball - Die Recken

Erste Saison-Niederlage für die RECKEN

Knappe 23:25-Niederlage in Leipzig - Trotzdem bleiben die Burgdorfer vorn

Spieltag 24.09.2017

Nun hat es auch den Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf erwischt. Die RECKEN mussten die Heimreise aus Leipzig ohne Punkte antreten. Die TSVer unterlagen beim SC DHfK Leipzig mit 23:25 (11:11). Die Partie wurde kämpferisch auf höchstem Niveau von beiden Seiten geführt, doch in der Endphase hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. „Es ist schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber wir haben heute im Angriff nicht so gut zu unserem Spiel gefunden“, erklärte der neunfache Torschütze Casper Mortensen.
Die TSV Hannover-Burgdorf musste vor dem Auswärtsspiel beim SC DHfK Leipzig neben den Ausfällen von Pavel Atman und Lars Lehnhoff auch noch kurzfristig auf Mait Patrail verzichten. Der Rückraumspieler musste aufgrund von Rückenproblemen passen. „Das Fehlen von Mait hat man natürlich gemerkt“, erklärten Kotrainer Iker Romero und Casper Mortensen nach Spielschluss unisono.
In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, obwohl sich DIE RECKEN bis zum 5:2 leichte Vorteile erarbeiten konnten. Vor allem in der Abwehr packten beide Mannschaften konsequent zu und arbeiteten auch in der Rückzugsbewegung mit einer hohen Konzentration. Somit kam das Tempospiel auf beiden Seiten erstmal weniger zum Tragen als gedacht.
DIE RECKEN konnten sich im Angriff vor allem auf die Torgefahr von Kai Häfner und Morten Olsen verlassen, die immer wieder aus dem Rückraum treffen konnten. Da sich der SC DHfK Leipzig aber mit zunehmender Spieldauer im ersten Spielabschnitt steigerte, gingen beide Teams mit einem 11:11 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber den besseren Start und gingen mit 15:13 in Front. Doch die Antwort der RECKEN folgte postwendend, denn Casper Mortensen (per Siebenmeter) und Evgeni Pevnov glichen zum 15:15 (41.) aus. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und die Begegnung blieb absolut ausgeglichen. Abermals waren es aber die Leipziger, die das Pendel ein wenig in ihre Richtung ausschlagen ließen. Vor allem die Kreise von Philipp Weber konnten DIE RECKEN in dieser Phase kaum einengen, sodass Trainer Carlos Ortega beim 21:23 Rückstand versuchte, seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen.
Dies gelang auch, denn erneut war es Pevnov, der zum 22:23 verkürzen konnte. Im Anschluss hatten die Niedersachsen gleich mehrfach Pech, denn die Treffer von Morten Olsen und Timo Kastening wurden nicht anerkannt und somit wurde den RECKEN der psychologisch wichtige Ausgleichstreffer verwehrt. Vor allem Kastenings Treffer wurde mit Stürmerfoul bestraft. Dies sahen die Herren Schiedsrichter Immel und Klein wohl nur allein. Als  Karason nachfragte, bekam er eine Zeitstrafe. Die Leipziger hatten in dieser Phase mehr Glück, denn Weber angelte sich einen Abpraller und netzte zum 24:22 (56.) ein.
Doch DIE RECKEN gaben sich noch lange nicht geschlagen und als Fabian Böhm den 24:23 Anschlusstreffer markierte und Martin Ziemer den nächsten Leipziger Wurf parierte, hatten die Niedersachsen die Chance auf den Ausgleich. Olsen bediente Brozovic und dieser konnte nur mit einem Foul am erfolgreichen Torwurf gehindert werden. Die Niedersachsen forderten einen Siebenmeter, doch wiederum sahen es Immel/Klein dies anders und pfiffen gar nicht - unverständlich.
Die Gastgeber konnten den letzten Angriff lange ausspielen und letztendlich war es Aivis Jurdsz, der den RECKEN mit dem 25:23 den endgültigen Knockout versetzte. „Wir haben alles gegeben und können den Jungs keinen Vorwurf machen. Leipzig hat eine sehr gute Mannschaft und hier werden auch noch andere Mannschaften verlieren. Jetzt heißt es Mund abputzen und dann geht es am Donnerstag gegen Erlangen wieder weiter“, richtet Kotrainer Romero den Blick bereits auf die nächste Heimbegegnung am Donnerstagabend. 28. September von 19 Uhr an.

Kai Häfner begann sehr stark, tauchte aber nach der Pause völlig unter. Er hatte neun Würfe auch das gegnerische Tor, nur viermal verwandelte er – völlig ungewöhnlich für den starken Rückraumspieler. Auch Morten Olsen fiel nach super Beginn immer mehr ab. Überhaupt häuften sich die Fehler nach der Pause trotz großem Kampf erheblich. Hier war wesentlich mehr möglich.

TSV Hannover-Burgdorf:  Ziemer, Semsich - Johannsen, Mortensen (9/5), Pevnov (3), Häfner (4), Böhm (1), Kárason (1), Olsen (4), Brozovic, Kalafut, Feise, Christophersen, Kastening (1), Büchner.

Schiedsrichter: Christoph Immel / Ronald Klein, leiteten keineswegs zufriedenstellend.

Zuschauer: 3644. (recken/red)

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Erste Saison-Niederlage für die RECKEN

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