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Handball - Die Recken

Die Aufgabe in Kassel wird nicht leichter

Bei MT Melsungen ist es das zweites Spiel für DIE RECKEN innerhalb von 50 Stunden

Die Handball-Bundesliga-Partie am Tag der Deutschen Einheit bei den Rhein-Neckar Löwen ist für die RECKEN abgehakt, die nächste schwere Aufgabe steht bereits bevor. Mit dem Auswärtsspiel am Donnerstag, 5. Oktober, von 19 Uhr an in Kassel gegen MT Melsungen bestreitet die TSV Hannover-Burgdorf ihr zweites Auswärtsspiel in drei Tagen. „Neben der Qualität des Gegners, welche nicht zu unterschätzen ist, erschwert diese Tatsache die Aufgabe zusätzlich", zeigt sich RECKEN-Trainer Carlos Ortega der Anforderung bewusst. Hinzu kommt, dass die MT nach dem Auswärtssieg in Minden am Sonntag auch zwei Tage mehr zur Regeneration und Vorbereitung hatte.

Ein Blick auf die Historie dieser Partie weist dabei einen weiteren Vorteil für die Hessen auf. So konnte der Tabellensiebte der abgelaufenen Saison zehn der bisher 16 Aufeinandertreffen für sich entscheiden, lediglich viermal gingen die Hannoveraner als Sieger aus der Partie hervor. Auch in der vergangenen Saison hatten die RECKEN in beiden Partien das Nachsehen und mussten sich zu Hause mit 30:31 denkbar knapp geschlagen geben, ehe es im Rückspiel in Kassel mit 30:33 nicht weniger eng zur Sache ging. „Wir wollen besonders nach dem Spiel in Mannheim etwas in Melsungen holen und zeigen, dass das nur ein Ausrutscher war", gibt sich Rückraumshooter Fabian Böhm nicht nur deshalb hochmotiviert. „Es gilt genauso stabil und gut wie in den vwegangenen Wochen zu spielen."

Wenn am Donnerstag um 19 Uhr Anpfiff in der Rothenbach-Halle in Kassel ist, kommt es dabei auch zu einem der seltenen Aufeinandertreffen zweier estnischer Nationalspieler in der DKB Handball-Bundesliga. So trifft Mait Patrail auf seinen Landsmann Dener Jaanimaa, der gerade nach dem Ausfall von Timm Schneider und den Zwillingsbrüdern Michael und Philipp Müller im rechten Rückraum der Gastgeber Verantwortung übernehmen muss. Genauso stehen der Däne Lasse Mikkelsen und Europameister Julius Kühn im MT-Angriff aufgrund der fehlenden Alternativen in der Pflicht. Im Rückraum kommt es dabei zu einem direkten Duell der beiden deutschen Nationalspieler und mannschaftsinternen Top-Torjäger Kai Häfner (8 Spiele, 48 Tore) und Julius Kühn (7 Spiele, 46 Tore).

Für RECKEN-Trainer Carlos Ortega gilt es, sein Team auf eine kompakte und körperlich sehr robuste Abwehr vorzubereiten, in deren Zentrum Neuzugang Finn Lemke, Routinier Felix Danner, Junioren-Nationalspieler Johannes Golla sowie der Kroate Marino Maric Schwerstarbeit verrichten. Nicht zuletzt deshalb wird im Angriff der RECKEN eine entsprechende Zielstrebigkeit bei gleichzeitiger Minimierung der eigenen Fehleranzahl wichtig sein, um zudem den starken Gegenstoß über die beiden schnelle Außen Michael Allendorf und Nationalspieler Tobias Reichmann einzudämmen.

Den RECKEN steht dementsprechend eine weitere große Herausforderung bevor, die das Team um Kapitän Kai Häfner bewältigen will. Ansporn genug dürfte dabei das Verteidigen des zweiten Tabellenplatzes in der ‚stärksten Liga der Welt‘ sein. Auch RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton gibt daher eine klare Route vor: „Alle Kräfte müssen schnell wieder gesammelt werden und dann wollen wir am Donnerstag ein anderes Gesicht als in Mannheim zeigen." (RECKEN)

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