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Stadt Helmstedt
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Aktuelles aus Helmstedt

Tagesaktuelle Informationen findes Du hier auch, aber ehr allgemeine Themen...

13 aktuelle Artikel

Ideen für die Zukunft des Helmstedter Reviers

Der Wettbewerb, der den Strukturwandel in der Region fördern soll, geht weiter.

Auch im kommenden Jahr sollen Projekte und Initiativen, die den Strukturwandel im Helmstedter Revier befördern, finanzielle unterstützt werden. Hierzu sind alle Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände aufgerufen Ideen zu entwickeln. Im Regionalen Investitionskonzept des Reviers Helmstedt sind vier Zukunftsfelder definiert in zu denen Förderanträge gestellt werden können.

1. Junge Unternehmen – Neue Wege
2. Potenzialraum im Mitteleuropa
3. Revier Helmstedt als Landschaftslabor
4. Ausbildungsregion Revier Helmstedt

Für das Förderjahr 2019 wird aufgerufen, bis zum 28. Februar 2019 qualifizierte Projektsteckbriefe einzureichen.

Weiter Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite

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Meine Ideen.

Beitrag von (Name)

Handynutzung im Brunnental nicht möglich

Damit gibt es auch keine wirklich funktionieren Busverbindung vom Brunnental nach Helmstedt

von Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wünscht eine schnelle Beseitigung des Funklochs im Bad Helmstedt

Während einer Sonderveranstaltung der Senioren im Brunnental und eine Nachbereitung im Jugend-Freizeit- und Bildungszentrum wurde deutlich, dass das Fehlen eines Netzes für Handys im gesamten Brunnental auch für die Tourismusbelebung ehr problematisch sein kann.

Bei der Betrachtung des Parkplatzes wurde die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass es schnell mal zu einem Parkplatzrempler kommen kann. Eine Information der Polizei ist dann leider über das Handynetz nicht möglich. Auch ein Notarzt bzw. auch eine andere Hilfsperson konnte an diesem Tag nach einem kleinen Unfall mit dem Handy nicht angerufen werden.

Während des Spazierganges durch das Brunnental fiel den Senioren in dem Zusammenhang ein weiterer Mangel und ein Kuriosum auf.

Auf der Durchgangsstraße von Helmstedt nach Beendorf sind im Brunnental 3 Bushaltestellenpaare nach modernem Standard mit sogenannten Kasseler-Borden ausgebaut. Dieser Ausbau dient dazu, dass es Behinderten ermöglicht wird in Linienbusse einzusteigen. Ein solcher Ausbau fehlt in Helmstedt noch an sehr vielen Stellen.



Hier im Brunnental stellt sich aber heraus, dass ein Linienbusverkehr nur vorgetäuscht wird. Die Linie 399 verkehrt an allen angegebenen Zeiten als Anruf-Linien-Taxi (ALT) und in einem Fall auch als Kleinbus.

Auf Strecken auf denen nur wenige Fahrgäste mitfahren möchten ist die Fahrt mit einem normalen Omnibus unwirtschaftlich. In diesen Fällen ergänzt das Anruf-Linien-Taxi den Omnibusverkehr. Das Taxi fährt nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der Einstieg erfolgt an den ausgewiesenen Haltestellen.

Wenn man vor der Haltestelle steht, kann man lesen. Dass man das Anruf-Linien-Taxi mindestens 45 Minuten vor der Abfahrtzeit unter der Servicenummer 0800-333 2020 (KVG Buchungszentrale) anmelden muss. An Schultagen kommt auch die Möglichkeit mit einem Kleinbus mit begrenzter Fahrgastzahl zu fahren. Auch hier ist eine rechtzeitige Anmeldung bei der Firma Knigge, 05351 / 399185, erforderlich.


Keine Handynetz vorhanden....

Wenn man das nun beispielsweise als Tourist und Wanderer mit dem Bus in Richtung Stadt fahren möchte und begriffen hat, dass kein Linienbus fährt, nur ein Anruf-Linien-Taxi (Alt), greift man zum Telefon und stellt an allen Bushaltestellen fest, es existiert kein Handynetz und eine Telefonzelle gibt es auch nicht. Es ist sicher umweltfreundlich dann die wenigen Kilometer nach Helmstedt zu wandern aber manchmal geht es auch nicht, z.B. wenn man sich verletzt hat oder einfach nur nicht mehr laufen kann weil man schon so lange unterwegs ist und eigendlich eingeplant hatte vom Brunnental aus mit dem Bus nach Helmstedt zu fahren.

Nicht zu verstehen ist, als man das das Anruf-Linien-Taxi (ALT) mal eingerichtet hat, nicht mal auszuprobiert hat, ob die Telefonverbindung mit dem Handy vom Brunnental auch klappt. Einzige Erklärung, es gab, als die Strecke für das Anruf-Linien-Taxi (ALT) eingegerichtet wurde, noch Telefonzellen im Brunnental. Telefonzellen gib es hier heute nicht mehr, darum bitten wir um das Ende der handyfreien Zone am ehemaligen Zonenrand.


Fotos: Achim Klaffehn

Bewertung der neuen Parkplatzmarkierungen auf dem Theaterparkplatz

Der Arbeitskreis sieht die Neuigkeit skeptisch

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Parken in Helmstedt“ den neu gestalteten Parkplatz am Brunnentheater kritisch in Augenschein genommen

Während der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr auf dem Theaterparkplatz im Brunnental zum Grillen trafen, hatten die Mitglieder gleichzeitig die Möglichkeit die neuen Markierungen in Augenschein zu nehmen. Zufällig war zur gleichen Zeit auch der Vorsitzende des Theaterfördervereins Henry Walter vor Ort, dass durch die Parkplatzmarkierung künftig mehr Fahrzeuge abgestellt werden können und gleichzeitig eine positive Ordnung erreicht wird.

Objektiv blieb festzustellen, dass aufgrund der Markierungen nun auch Fahrgassen festgelegt wurden von denen aus Fahrzeuge parallel zum Theatergebäude einrangiert werden müssen. Allein die Gassen gehen zu Lasten der Stellflächenmenge. Am 15. September zur Spielzeiteröffnung oder einer der folgenden Vorstellungen wird man praktisch sehen, ob die Versprechungen des Fördervereins in Erfüllung gehen.

Wolfgang Schmidt erläuterte als ehemaliger Polizeibeamter vor Ort, dass bei fehlender Markierung durch eine Verkehrsregelung der Polizei und später durch die Feuerwehr der ganze Platz bis auf die Feuerwehrzufahrten zugestellt werden konnte. Die Fahrzeuge standen dabei mit der Schnauze Richtung Theater und in Dreier- oder Viererreihen hintereinander. Das war eine hinzunehmende Unordnung, denn alle die etwa gleichzeitig kamen wollten auch gleichzeitig wegfahren. Das wurde gern akzeptiert, weil man das Fahrzeug in der Nähe des Theaters abstellen konnte und nicht 500 Meter oder mehr in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter laufen musste.
Eine so enge Nutzung ist bei den jetzt markierten Parkboxen nicht möglich. Außerdem begeht man jetzt eine Ordnungswidrigkeit, wenn man sich nicht an die vorgegeben Parkordnung hält.

Die Senioren parkten ihre Fahrzeuge erstmals nach der neuen Ordnung und es war dabei nicht zu übersehen, dass die amtlichen Parkboxen mehr Platz zur Verfügung hat als wenn man dicht gedrängt ohne Markierung parkt.

Aber folgendes fiel zusätzlich auf und sollte noch angepasst werden.
An der Westseite sind einige Plätze durch amtliche Verkehrszeichen im Sinne der Tourismusförderung der Stadt Helmstedt, als Wohnmobilparkplätze ausgewiesen. Tatsächlich können sich die Wohnmobilisten nicht an die Parkordnung halten, denn der Bereich ist ebenfalls mit Parkboxen für Pkw gestaltet. Zur Zeit der Beobachtung stand dort ein Wohnmobil eines Touristen aus dem Hevelland. Ihm blieb nichts anderes übrig als über mehrere Pkw-Stellflächen hinweg abzustellen. Solche Ergebnisse sollte eine vorgegebene Ordnung nicht herbeiführen.

Während der Besichtigung parkten zwei Fahrzeuge neben dem Theater, deren Nutzer das schöne Brunnental besuchten. Sie hatten die dortige Markierung total missverstanden, denn sie meinten der Seitenstreifen neben der Fahrbahn sei ein Parkstreifen.



Tatsächlich sollte dort ein absolutes Haltverbot gelten um die Feuerwehrzufahrt freizuhalten. Die Pkw-Nutzer glaubten, das absolute Haltverbot würde sich auf die markierte Fahrbahn beziehen.

Wenn man den Seitenstreifen von der Nutzung ausschließen möchte, wird eine Sperrflächenmarkierung empfohlen.

Ein weiterer Verbeserungsvorschlag des Arbeitskreises ist: Die Fahrgassen mit Pfeilmarkierungen hervorzuheben.

Auch die Frage eines Linienbusses oder eines speziellen Theaterbusses, für den es aufgrund der Markierungen keine Haltestellenmöglichkeit gibt, sprachen sich etliche Teilnehmer aus.

Die Skepsis gegenüber einer positiven Wirkung durch die Parkplatzwirkung wurde einhellig geäußert.

Fotos: Achim Klaffehn

Parken in Helmstedt

Ein Thema des Arbeitskreises „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr"

von Achim Klaffehn
Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wurde über die paradoxe Situation angeblich ausreichender Parkplätze für den ruhenden Verkehr im Stadtgebiet und der Realität von katastrophaler Überlastung durch den ruhenden Verkehr in bestimmten Bereichen (z.B. im Krankenhausumfeld, Berufsschulumfeld, Goethestraßenumfeld) und oder zu bestimmten Zeiten (z.B. ausverkaufte Theatervorstellung, Schulanfangszeiten). Hier wird neben dem Apell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer als einzige Möglichkeit eine differenzierte Verkehrsregelung (Parkraumbewirtschaftung) verbunden mit einer konsequenten und restriktiven Verkehrsüberwachung gesehen.

Die Verkehrsteilnehmer dürfen nicht mehr in Versuchung kommen, verkehrswidrig zu Parken, weil das Überwachungsrisiko generell oder zu bestimmten Zeiten (z.B. nach Feierabend der Stadt Helmstedt bzw. an Wochenenden) verschwindend gering ist.

Die Arbeitskreismitglieder stellten fest, dass es auf den Versuch der Zusammenarbeit der Stadtverwaltung und der Polizei an käme. Auch die Einbindung von Privatleuten in die Überwachung in einigen Bereichen (z.B. auf Supermarktparkplätzen) wurde in Erwägung gezogen.

Der Grund für die Schwerpunktarbeit des Arbeitskreises war der Umstand, dass man bereits heute an vielen Stellen in der Innenstadt unter hohem Parkdruck leidet. Verdrängter Parkverkehr in Wohnbereichen (z.B. im Umfeld der Goethestraße) machte einige Mitglieder persönlich zu schaffen. Dieser Parkverkehr ist offensichtlich darauf zurückzuführen, dass bereits im Vorfeld von Baumaßnahmen im Bereich Wallplatz / Edelhöfe 180 gebührenfreie Parkplätze weggefallen sind. Auch Baumaßnahmen im Bereich Kybitzstr. / Schuhstraße / Schützenwall verschlechtern die Parkplatzproblematik.

Der Arbeitskreis hofft darauf, dass die Stadtverwaltung bei der Erstellung des neuen Parkraumkonzeptes zufriedenstellende Lösungen findet. Es fehlen gebührenfreie Dauerparkplätze genauso wie Kurzzeitparkzonen. Der Arbeitskreis stellt demnächst eine Dokumentation über verschieden Themen „Parken in Helmstedt“ zusammen.

Bauliche Ideen gab es im Rahmen der Diskussionsrunden auch. Im Bereich des Krankenhauses könnten die Außenparkplätze mit einem Parkdeck überbaut werden, Im Bereich des Gymnasiums am Bötschenberg könnten Flächen für eine Parkplatzerweiterung genutzt werden und im Bereich des Bahnhofs könnten nicht mehr genutzte Bereiche am ehemaligen Güterbahnhof zum Parkplatz umgestaltet werden.
Gähnende Leere auf einer ehemaligen Parkraumfläche zwischen WallFoto: Achim Klaffehn

Fahrradfreundliches Helmstedt

freie Fahrt für Radfahrer.

von Wulf Hein
Jetzt auch freie Fahrt für Radfahrer in der Neumärker-Straße in eine Richtung vom Hausmannsturm zum Markt.



Oder ist nur der Gröpern gemeint oder sind die Schilder an der Neumärker noch nicht ausgetauscht? Warten wir es ab.



Die Zeiten für den Lieferverkehr könnten auch geslöcht werden. Täglich zu beobachten. Es hält sich sowieso niemand dran.

Parkplatzwegweisung in Helmstedt

Dokumentation durch Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr

von Achim Klaffehn
„Parken in Helmstedt“


Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr berichtete Rolf Grimme über die Ergebnisse des Arbeitskreises „Wegweisung“. Bis auf einige Verdeckungen (z.B. durch ein Hinweisschild auf den „Lappwaldsee“ und den bereits bekannt gemachten Mängeln bezüglich der Parkhäuser Gröpern oder Edelhöfe) ist die Wegweisung gut.
In der Diskussion wurde festgestellt, dass die Parkwegweisung fast ausschließlich für Ortsfremde sinnvoll ist. Fahrzeugführer aus dem Nahbereich, Berufspendler und selbst regelmäßige Besucher der Kreisstadt fahren die ihnen bekannten Bereiche eher gewohnheitsmäßig bzw. ortskundig an. Eine Verbesserung könnte durch eine Parkwegweisung mit „Mehrwert“ erzielt werden, wie es in einigen Großstädten bereits geschieht. Dort wird freier Parkraum elektronisch auf der Wegweisung angezeigt, z.B. als Ampel (Rot-Gelb-Grün) bzw. sogar mit absoluten Zahlen (z.B. 102 Parkmöglichkeiten frei).

Eine solche Regelung ist jedoch nur bei ausreichend großen Parkplätzen, bzw. Parkquartieren sinnvoll. Die Regelung käme jedem Parksuchenden zu gute, auch wenn kein „Navigationsgerät“ im Fahrzeug genutzt wird. Im Idealfall könnte die Information auch in Navigationsgeräten zur Verfügung gestellt werden.
Bei kleinteiligen Bereichen ist die Information nur mit größerem Aufwand umsetzbar (z.B. mit Sensoren auf Parkplätzen oder Kameraerkennung von Straßenzügen).

Der Kreis um Rolf Grimme hat sich die Mühe gemacht alle Parkplatzwegweiser inhaltlich zu erfassen und aufzulisten. Die Wegweisung ist grundsätzlich als touristische Wegweisung anzusehen und zu pflegen.

Für Ortsfremde bietet die Stadt Helmstedt eine gute Wegweisung zu den Parkhäusern und Großparkplätzen an. Im Bereich Magdeburger Tor/Bahnbrücke wird der Wegweiser verdeckt und geht auch in der Vielzahl der Wegweisungen etwas unter. Wenn ein Parkraum nicht zur Verfügung steht sollten die Wegweiser auch mit einem roten Streifen ungültig gemacht werden / Beispiel geschlossene Tiefgarage am Gröpern
Foto: Achim Klaffehn

Der ADAC Ortsclub würdigte 50 Jahre Fußgängerzone bei der Braunkohlwanderung

Das Mitglied Ralf Pinkernelle wurde für 50 Jahre im ADAC geehrt


von Achim Klaffehn
Braunkohlwanderung des ADAC Ortsclubs Helmstedt mit Aufstieg in den Hausmannsturm

Der ADAC-Ortsclub Helmstedt, hat eine Braunkohlwanderung der besonderen Art durchgeführt. An der zweistündigen Gesundheits- und Wissenstour am Sonntagvormittag beteiligten sich etwa 20 ADAC Ortsclubmitglieder bei eisiger Kälte. Fast der gesamte Vorstand des Clubs nahm an der Route, welche die Stadtführerin Rosemarie Pohl ausgearbeitet hatte, teil. Die erste Teilstrecke führte in das Umfeld des Juleums und erreichte dann über den Markt die Neumärker Straße. Dort würdigte Rosemarie Pohl die 50 Jahre der Fußgängerzone. Als Highlight wurde dann der Hausmannsturm besucht, der historisch die Reichs- und Bundesstraße überspannte und absicherte und nun touristisch wertvoller Bestandteil der Fußgängerzone ist.

Nach der Wanderung vergrößerte sich die Gruppe auf 30 Personen, die dann gemeinsam im Juliusbad-Restaurant am Braunkohlessen teilnahmen. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Vorsitzende des Ortsclubs, Heinz Bottke, das Clubmitglied Ralf Pinkernelle mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im ADAC.

Foto Achim Klaffehn , ADAC Gruppe vor dem Ersteigen des Hausmannsturms, Ehrung von Ralf Pinkernelle durch den Vorsitzenden Heinz Bottke, Der Aufstieg in den Hausmannsturm war Bestandteil der Braunkohlwanderung
Hausmannsturm© Achim Klaffehn

Abriss im Oktober 2018

Damit ist wieder ein Stück Geschichte von Helmstedt weg..

Das alte unter Denkmalschutz stehende Kontorgebäude "Gebrüder Witten" am Harbker Weg soll im Oktotober abgerissen werden.

Meinungen zum Denkmalschutz in Helmstedt.

Die ROTEN NASEN

in Helmstet


Wer wir sind


ROTE NASEN Deutschland e.V. ist Partner von RED NOSES – Clowndoctors International, einer internationalen, künstlerischen Organisation, die Lachen und Lebensfreude zu kranken und leidenden Menschen bringt.

Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wertete Fragebögen zum Brunnental aus

Es kann noch Verbesserungen geben

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat sich in der Grillhütte im Brunnental getroffen und eine Fragebogenaktion zum Brunnental ausgewertet.

Bei der Vorstellung der einzelnen Befragungsergebnisse zur Qualität und über die Zufriedenheit mit dem Ist-Zustand des Brunnentals wurde mit erschrecken, dass viele Antworten negativ oder gar sehr negativ ausfielen. Wolfgang Schmidt vom Arbeitskreis und Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht führen das Ergebnis auch darauf zurück, dass in die Bewertung häufig der frühere Zustand des Brunnentals einfloss und nun früher vorhandene Angebote fehlen. Gravierend beispielsweise bei der Bewirtung. Man blickte auf das Clarabad (mit Biergarten und Elektroautos für die Kinder) bzw. den Klabautermann, den Gesundbrunnen, den Biergarten am Theater und einen florierenden Quellenhof zurück. Anstelle des Clarabades ist eine kleine Bewirtung mit sehr eingeschränkten Zeiten vorhanden die anderen Angebote sind quasi entfallen. Der Grillplatz kann dieses Minus natürlich in keinster Weise ausgleichen.

Die schöne Landschaft und die Wandermöglichkeiten um die Teiche werden positiv bewertet. Die Wanderung zum Duellplatz mit Adam und Eva ist entfallen, da die alten Bäume die Zeit nicht überlebt haben. Ein Wassertretbecken nach Kneip ist aufgegeben worden und der Wurzelgnom im Bereich des Clarabades ist verschwunden. Auch der Skulpturengarten ist eingerichtet und nicht weiter gewachsen. Auch hier sind bereits Skulpturen nicht mehr vorhanden.
Die meisten Befragten erreichten das Brunnental mit dem Auto und bewerten die Parkmöglichkeiten positiv. Es wird das Fehlen einer Busanbindung bemängelt und auch die Radweganbindung sollte verbessert werden.

Die Wohnmobilparkflächen werden neutral bewertet. Eine Konzentration auf dem Maschplatz könnte angedacht werden.
Das Theater wird überwiegend positiv gesehen. Das Aufsuchen von Theatervorstellungen durch die Befragten reicht von nie bis regelmäßig. Die kulturelle Situation könnte durch Musikdarbietungen, Gottesdienste und besondere Vorführungen verbessert werden.

Unbedingt Verbesserungswürdigwird die Gastronomie angesehen. Auch die touristische Werbung und die allgemein Darstellung des landschaftlich wunderschönen Brunnentals im Nahbereich sollte forciert werden.

Abriss Clarabad (Klabautermann)



Fotos: Achim Klaffehn

Erinnerung an die Bergbauregion wach halten

Fritz Pietrek plant ein BKB-Museum in Helmstedt

von Wulf Hein
Helmstedt. Der Kohlebergbau hat die Region seit seiner Begründung im Jahr 1873 geprägt und blickt somit auf eine über 145jährige Geschichte zurück. 1950 gab es über 7000 Arbeitsplätze allein im Bergbau hier in der Region. Selbst nach der „Deutsche Teilung“ fand der Bergbau grenzübergreifend statt. Heute ist die BKB ist Vergangenheit. Im Jahr 2000 wurden durch Umstrukturierung die Braunschweigischen Kohlenbergwerke (BKB) ein Teil des Eon-Konzerns. Im Jahr 2008 wurde die BKB ganz geschlossen. Nur wenige Arbeitsplätze sind – unter neuer Führung - in der Bereithaltung des Braunkohlekraftwerkes Buschhaus und in der Rekultivierung des Tagesbaus noch erhalten geblieben. All diese Arbeitsplätze werden mit Beendigung der Rekultivierungsmaßnahmen und des Kraftwerkes Buschhaus komplett entfallen.


Foto:privat

Als Zeitzeuge und Bergingenieur im Ruhestand ist es Fritz Pietrek eine Herzangelegenheit, dass nicht auch noch die Geschichte der Region verloren geht. Der Traum des begeisterten Bergmannes ist es, die Vergangenheit der Region in einem Bergbaumuseum zu bewahren. Unterstützung erhält Fritz Pietrek durch seine Söhne Andreas und Rüdiger Pietrek, die ebenfalls gelernte Bergleute sind.

Der Grundvoraussetzungen für ein Museum sind vorhanden. Öffentliche Zuschüsse braucht die Familie nicht. Werbung durch die Stadt, dem Einzelhandel für das Museum würde natürliche ein Motor für das Projekt sein und damit auch für den Tourismus.

Das Haus für ein BKB-Museum in der Altstadt gehört einem Sohn der Familie. Ein historisches Professorenhaus in der Collegienstraße. Im Erdgeschoss und im Kellergewölbe des Hauses soll das Museum entstehen. Ausstellungsstücke wie Werkzeuge, Grubenlichter, die damalige Arbeitskleidung, alte Fotos und eben viel Wissen aus eigener Erfahrung wie es mal war, sind vorhanden. Und wenn der eine oder andere BKBler noch alte Hinterlassenschaften zum Bergbau hat und an das Museum abgeben möchte, dann einfach mal bei Fritz Pietrek anrufen. Die Nummer steht im Telefonbuch.

Ehrung bewährter Kraftfahrer

von Achim Klaffehn
Die Verkehrswacht sucht Autofahrer oder Autofahrerinnen die keine Punkte in Flensburg haben

Seit 1952 zeichnet die Deutsche Verkehrswacht bewährte Kraftfahrer als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr aus. Eine Auszeichnung können alle Fahrzeugführer die mindestens zehn Jahre vorbildliche unterwegs waren erhalten. Die Auszeichnung als bewährter Kraftfahrer ist neben der Anerkennung auch Verpflichtung. Sie nimmt die Ausgezeichneten auch für die Zukunft in die Verantwortung. Mit der Annahme der Auszeichnung willigt der Kraftfahrer ein, „auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild zu sein.“
Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Sebastian Gutt, wünscht sich, dass erfahrene Fahrer, die seit vielen Jahren ihr Fahrzeug unfallfrei durch den Straßenverkehr lenken und dabei ohne Eintragung im Verkehrszentralregister geblieben sind, sich auszeichnen lassen und ihr Gesicht als Vorbild zeigen.
Die Auszeichnungen gibt es in Stufen von 10 bis zu 50 Jahren Fahrzeit.

Für die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. wickeln in diesem Jahr Dennis Heinze und Anke Vollmann die Antragsformalitäten ab. Beide sind in der Geschäftsstelle der Öffentlichen Versicherung, Maschweg 2, zu erreichen. Es empfiehlt sich eine fernmündliche Terminabsprache unter 05351/33022.

Auch über Dennis.Heinze@oeffentliche.de kann der Kontakt hergestellt werden. Dennis Heinze würde sich als Vorstandsmitglied der Kreisverkehrswacht freuen, wenn die Anträge bis zum 31. Mai bei ihm eingehen.

Für die Antragstellung ist es erforderlich, dass die entsprechenden Register überprüft werden. Dazu müssen aus Datenschutzgründen entsprechende eigenhändige Unterschriften geleistet werden. Es ist hilfreich, wenn eine Kopie des Führerscheins dem Antrag beigelegt wird. Das Verwaltungsverfahren ist mit einer Gebühr von etwa 20€ verbunden.

Foto: Anke Vollmann und Dennis Heinze vor ihrer Arbeitsstelle mit einem Lorbeerblatt, der Ehrungsstufe für 50 Jahre bewährtes Fahren

Besuch des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr bei der Polizei

Sicherheitsempfinden


von Achim Klaffehn
Die gefühlte Sicherheit unterscheidet sich von der realen Sicherheit
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr traf sich im Polizeikommissariat Helmstedt und wurde dort vom Präventionsbeamten, Harald Grothe, im großen Besprechungsraum empfangen.

Harald Grothe stellte über eine Vielzahl von Dokumenten, die über den Beamer an die Wand geworfen wurden, die den Senioren einen Überblick über die Entwicklung der Kriminalität aufzeigen sollten. Es ging darum darzustellen, dass die gefühlte Sicherheit nicht mit der tatsächlichen Sicherheit übereinstimmt. Der Grundsatz, dass früher alles besser und sicherer war, konnte nicht bestätigt werden. Seit 20 Jahren haben wir eine etwa gleichbleibende Zahl der erfassten Kriminaldelikte. Viele Straftaten nahmen ab andere stiegen an. Wohnungseinbrüche erreichten 2017 allerdings einen hohen Stand der auch über dem Durchschnitt lag.

Allerdings ist die amtliche Statistik nicht allein ausschlaggebend ob sich jemand an seinem Wohnort sicher fühlt. Nicht alle Delikte werden angezeigt. Bei einzelnen Straftaten gibt es eine hohe Dunkelziffer. Ein Beispiel ist die häusliche Gewalt. In der Statistik für den Landkreis Helmstedt sind 200 Straftaten polizeilich erfasst. Bei einer Umrechnung unter Einbeziehung der Dunkelziffer hat es tatsächlich 2.400 Taten dieser Art gegeben. Bei Wohnungseinbrüchen ist die Dunkelziffer beispielsweise gravierend kleiner. Bei 205 angezeigten Taten wird es real 258 tatsächliche Ereignisse gegeben haben.

Interessant ist auch der Umstand, dass die Zahl der Gewaltakte die der Jugend zur Last gelegt werden, nicht angestiegen sondern zurückgegangen sind. Dieser Umstand wird auf die gewaltfreie Erziehung zurückgeführt. § 1631 BGB schreibt seit dem 2. November 2000 die Gewaltlosigkeit vor. Der Rohrstock in den Schulen wurde abgeschafft und der Klapps von Vater oder Mutter, der ja nicht geschadet hat, ist nicht mehr erlaubt. Es gibt dadurch weniger erlebte Gewalt in den Familien, in den Schulen oder bei Lehreherren. Auch andere Möglichkeiten der Konfliktlösung werden erlernt.

Senioren sind nur eine Minderheit wenn man die Straftaten daraufhin betrachtet, wer Opfer war.

In einem weiteren Block wurde dargestellt was man als Senior sinnvoll tun kann, um sich gegen Straftaten zu wappnen. Eine Bewaffnung hilft eher nicht. Besser ist es ein gesundes Misstrauen zu entwickeln, dunkle oder einsame Orte zu vermeiden, gemeinsame Heimwege zu organisieren sowie Wertgegenstände nicht in der Umhängetasche oder der hinteren Hosentasche mitzunehmen. Grothe führte auch ein Taschenalarmberät und die Möglichkeit mit dem Handy 110 anzurufen und schnelle Hilfe zu bekommen. Auch effektive Möglichkeiten, wie man sein Zuhause gegen Einbrecher oder Betrüger abschotten kann, wurden dem Arbeitskreis dargestellt.

Im Landkreis Helmstedt kann man sich nicht nur subjektiv sondern auch tatsächlich relativ sicher sein, nicht in einen Kriminalfall verwickelt zu werden.
Wolfgang Schmidt bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei Polizeihauptkommissar Harald Grothe.

Foto JPG: Harald Grothe und Wolfgang Schmidt und Arbeitskreismitglieder im Besprechungsraum des Polizeikommissariats Helmstedt

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